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Abschiedsbrief Julias an ihre Eltern – Luisa

Abschiedsbrief Julias an ihre Eltern – Luisa

Aufgabe 6 :
Versetze dich in die Lage Julias Akt IV, Szene 3. Julia hält gerade den Schlaftrunk
Lorenzos in der Hand, als sie die Angst davor , nicht mehr aufzuwachen, überkommt.

Verfasse einen Abschiedsbrief Julias an ihre Eltern.

An Schloss Capulet

Liebe Mutter, Lieber Vater,

ich bin es eure Julia die euch ein Brief schreibt. Zum Abschied. Wenn ihr euch fragt wohin ich gehen werde habe ich keine Antwort darauf, denn der Ort wo ich hingehe kann man nicht in seinem Leben erreichen. Wenn ihr euch fragst wieso werde ich es euch verraten. Die Liebe ist es. Die Liebe zu Romeo einem Montague. Doch ich habe entschieden keine Capulet mehr zu sein. Auf diesen Weg erlange ich vielleicht endlich meine Freiheit. Ich habe schon Angst davor was nach dem Tod kommt, aber auf dieser Welt werde ich auch nicht mehr glücklich. Ihr zwei habt es mir aber auch nicht leicht gemacht. Immer sollte ich das tun was ihr wollt. Nehmen wir zum Beispiel mal Graf Paris. Ich liebe ihn nicht trotzdem sollte ich ihn hzeiraten. Bevor ich von dieser Welt gehe habe ich ein paar letzte Wünsche. Mutter sorge bitte dafür das Amme nicht weint und Vater finde eine Frau für Paris die er liebt. Und mein Wunsch an euch vertragt euch mit den Montagues, das ist mir sehr wichtig aber am, wichtigsten ist lebt weiter und trauert nicht um mich. Ich verabschiede mich und sage Lebt wohl.

Eure Tochter Julia

Abschiedsbrief Julias an ihre Eltern – Julia

Aufgabe 6:
Versetze dich in die Lage Julias in Akt IV, Szene 3. Julia hält gerade den Schlaftrunk Lorenzos in der Hand, als sie die Angst davor, nicht mehr aufzuwachen, überkommt.

Verfasse einen Abschiedsbrief Julias an ihre Eltern.

Liebe Eltern,
wenn ihr diesen Brief bekommt, werde ich schon tot sein. Ich wollte euch nur sagen, dass ich euch sehr lieb habe. Ich war zu erschöpft, um weiterleben zu können. Ich habe einen 42-Stunden Schlaftrunk genommen, da ich eigentlich weiterleben wollte, um mit Romeo Montague ein sorgenfreies Leben zu beginnen. Doch der Schlaftrunk hat nicht die Wirkung gehabt, die sie sollte. Ich bin gestorben. Ich liebe ihn. Wir haben uns auf meinem Ball zum ersten Mal gesehen und uns auf den ersten Blick ineinander verliebt. Er hat mir eine Liebeserklärung gemacht und um meine Hand angehalten. Ich habe euch das nicht erzählt, weil ihr unsere Liebe niemals akzeptiert hättet. Bruder Lorenzo hat uns vermählt. Aus tiefsten Herzen habe ich mir gewünscht, dass ihr auf unserer Hochzeit dabei gewesen wärt und unser Glück gegönnt hättet. Der Hass unserer beiden Familien ist leider zu groß, sodass ihr nie einen Montague als einen Ehemann für mich toleriert hättet. Ich kann nichts für meine Gefühle und ich verzichte nicht auf meine große Liebe, nur weil ihr das nicht gut findet. Romeo liebt mich mehr als alles andere auf der Welt, er würde alles für mich tun. Ihr wolltet mich mir Paris verheiraten, obwohl ich ihn nicht liebe. Ich habe euch gesagt, dass ich ihn nicht heiraten kann, aber ihr habt darauf bestanden. Ich habe keinen anderen Ausweg mehr gesehen außer euch meinen Tod vorzuspielen, der leider zu meinem richtigen Tod geführt hat. Mein Leben ohne Romeo hat keinen Sinn mehr. Lebt wohl. Ich bitte euch nur um eins, vertragt euch mit der Familie Montague. Das ist mein einziger und größter Wunsch. Damit mein Tod nicht umsonst war. Romeo hat Tybalt nicht aus Hass oder sonstigen bösen Absichten getötet. Tybalt, mein Vetter hat Romeos Freund Mercutio ohne  Grund umgebracht, er hatte nichts getan. Es war Notwehr und Selbstschutz von Romeo, dass er Tybalt getötet hat. Er trägt keine Schuld.

In Liebe, Julia

Innerer Monolog Julias – Tom

Aufgabe 5:

Versetze dich in die Lage Julias in Akt V, Szene III. Sie erwacht gerade aus ihrem Scheintod, als sie Romeo leblos daliegen sieht.

Verfasse einen inneren Monolog Julias.

Der innere Monolog.
=     Der innere Monolog ist ein Selbstgespräch, welches jemand mit sich selbst führt, nachdem etwas Wichtiges geschehen ist.

Wo bin ich und was mach ich hier? Ich weiß noch, dass ich traurig war und mir Sorgen gemacht habe. Aber worüber? War es wegen……., ah Romeo, die Hochzeit und der Schlaftrunk. Ich muss wieder aufgewacht sein. Der Trank von Lorenzo muss gewirkt haben, Gott sei Dank. Ich muss hier wohl in der Gruft meiner Familie sein. Doch was liegt auf meinen Beinen? Es ist äußerst lang und schwer und fühlt sich weich an. Auch ist es hier unten sehr kalt und feucht. Ein Schauer der Angst läuft mir kalt den Rücken herunter. Was mach ich jetzt? Panik ergreift mich. Müsste Romeo nicht von hier wegbringen, so wie ich es mit Lorenzo besprochen habe? Wie würd es wohl auch meinen armen Eltern gehen? Doch was heißt hier ,,armen Eltern.“ Schließlich ist es ihre Schulde, mit ihren Streit mit den Montagues, der mich und Romeo zu alledem zwingt. Ich koche noch immer vor Wut, wenn ich mir die letzte Begegnung mit meinem Vater in Erinnerung rufe. Wie er mich angeschrien und zur Hochzeit zwingen wollte. So habe ich ihn nie zuvor erlebt. Ich war in dem Moment so wütend auf ihn, dass ich am liebsten weggerannt  und nie wiedergekommen wäre. Doch jetzt ist das alles kein Problem mehr. Keine albernen Familienstreits oder kindisches Gezanke. Nun gibt es nur noch Romeo und mich. Weit weg von alledem. Mich erfasst immer noch ein Schauder voller Freude, wenn ich nur an die kommende Zeit mit ihm denke. Dann scheint alles um mich herum klein und unbedeutend zu sein. Ich werde ihm jetzt entgegengehen und dann fliehen wir von hier. Doch was liegt da noch immer so schwer auf meinen Beinen? Es ist weich, lang……… oh Gott, es ist ein Mensch!!! Doch wer ist es? Seine Haare und sein Gesicht fühlen sich schrecklich vertraut an. Oh je es ist Romeo. Er hat mich gefunden und wird mich hier wegbringen, welch Glück ich doch hab. Doch halt!! Er ist ja ganz kalt und starr. Er ist doch nicht etwa krank? Oder ist er gar tot? Nein das darf nicht sein, das kann nicht sein. Wie soll er tot sein während ich noch lebe? Doch was soll das für ein Leben sein ohne ihn? Es fühlt sich an als wäre mein Herz in zwei Teile zersprungen und der Teil der Freude, Liebe und des Glückes fehlt mir. Ich fühle mich leer. Mir bleibt nur der Schmerz über seinen Verlust, sonst nichts. So kann ich nicht weiterleben, nicht ohne ihn, das schaffe ich nicht. Ich will ihm folgen. Doch wie ist er gestorben? Hat er sich etwa das Leben genommen, weil er dachte ich sei tot? Ist dies alles meine Schuld? Ich fühle mich wie eine Mörderin? Ob er mir das wohl verzeihen würde? Er muss sich vergiftet haben, da er keine äußeren Verletzungen hat. Vielleicht klebt ja noch etwas Gift an seinen Lippen, sodass ich ihm mit einen Kuss folgen kann. Was wäre das für eine Erleichterung für mich…….Sterbe ich? Ich spüre keine Veränderung, außer das vertraute stechen des Verlustes in meinem Herzen. Wenn ich ihm so nicht folgen kann, so will ich mit seinem Dolch erstechen………. Aaaaah Romeo, ich liebe dich ………

Innerer Monolog Julias – Luise

Aufgabe 5:

Versetze dich in die Lage Julias in Akt 4, Szene 3. Sie hält gerade den Schlaftrunk in der Hand, als sie Zweifel überkommen. Mutig entschließt sie sich letztlich doch zu seiner Einnahme.

Verfasse einen inneren Monolog Julias.

Ich werde meine Eltern nie wiedersehen. Und Romeo. Und meine Amme. Vielleicht hätte ich mich noch von ihnen verabschieden sollen. Ich frage mich, ob ich je wieder erwachen werde Selbst wenn, darf ich sie nie wieder sehen, sonst würden sie sofort von dem Schwindel und dem Scheintod erfahren. Außerdem würden sich meine Eltern schrecklich aufregen, wenn sie erfahren, dass ich mich hinter ihrem Rücken mit Romeo getraut habe. Aber ich werde auch nie mehr den Grafen Paris wiedersehen. Das wird schön. Dann muss ich mir nie wieder über ihn und die Zwangsheirat machen. Vielleicht hat Lorenzo mir Gift gegeben, weil er mich und den Grafen nicht trauen kann, da er bereits mich und Romeo getraut hat. Vielleicht will er mich auch nur von meinem Leben befreien. Aber bestimmt kann Romeo ohne mich genauso wenig leben wie ich ohne ihn. Das würde Lorenzo ihm doch nicht antun… Oder? Er schien mir immer so nett und freundlich. Außerdem hat Romeo ihm immer vertraut. Also kann ich ihm auch vertrauen. Aber wenn ich diesen Trank wirklich nehme, werde ich in der Gruft wieder aufwachen. Mir läuft es schon kalt über den Rücken, wenn ich nur daran denke, wie gruselig es dort sein wird. Ich werde zwischen den Knochen und halbverwesten Körperteilen meiner Verwandten liegen. Außerdem wird mein Vetter Tybalt da sein. Oh mein Gott, wenn ich nur daran denke ihn tot daliegen zu sehen. Vielleicht hausen dort sogar Geister. Ich bin doch erst 13 Jahre alt. Wieso muss ich jetzt schon so viel durchmachen? Hoffentlich ist mein Romeo schon da wenn ich erwache. Dann werde ich mich an ihn kuscheln und ihn küssen, bevor wir nach Mantua fliehen. Dort sind wir dann sicher und werden ein glückliches Leben ganz ohne Gewalt und Hass führen. Ich freue mich eigentlich schon richtig darauf. Dann sind wir frei und können tun was wir wollen. Ohne an den blöden Familienstreit zu denken. Mich überkommt ein richtiger Schauer der Freude. Ich glaube, es ist die richtige Entscheidung den Schlaftrunk zu nehmen. Doch was passiert, wenn Romeo nicht von dem Plan erfährt. Das wäre das Schrecklichste, was passieren könnte. Daran darf ich einfach nicht denken. Das wird nicht passieren. Wenn ich ganz fest daran glaube, werde ich wieder erwachen und dann wird es in meinem Leben nur noch bergauf gehen. Denn ich werde für immer mit meinem Romeo zusammen sein. Ich nehme jetzt meinen ganzen Mut zusammen. Zuerst entferne ich den Korken. Oh, der Geruch, besser gesagt der Gestank, dringt in meine Nase. Ich kann nicht glauben, dass ich von diesem Zeug nicht sterbe. Doch ich muss es trinken. Das ist viel besser als Graf Paris zu heiraten. Also, jetzt trinke ich es. Alles in einem Zug! …

Tagebucheintrag Julias – Jule

Aufgabe 4:

Versetze dich in die Lage Julias in Akt III, Szene 5. Nach der ersten und einzigen Liebesnacht eröffnen ihre Eltern ihr den Plan, sie verfrüht mit Prinz Paris zu vermählen.

Verfasse einen Tagebucheintrag, den Julia am Abend nach den Geschehnissen niederschreibt.

Liebes Tagebuch,

ich schreibe Dir heute Abend, weil mich ein schreckliches Schicksal getroffen hat. Nachdem ich heute Nacht eine wunderschöne Zeit mit meinem Romeo verbringen durfte, ereilte mich diesen Vormittag ein wirklich schreckliches Ereignis. Noch voller Freude über Romeos und meine erste Liebesnacht, erklärte mir meine Mutter, dass Graf Paris um meine Hand anhält und ich am Donnerstag mit ihm vermählt werden soll. Ich sagte natürlich meine Meinung, nämlich, dass ich nicht an ihm interessiert wäre. Ich erklärte meiner Mutter, Tybalts Tod würde mich so mitnehmen, dass ich noch längst nicht an eine Hochzeit denken könnte. In Wirklichkeit weißt Du ja, warum ich Paris nicht heiraten kann und möchte. Ich habe ja schon meinen Romeo geheiratet.
Als ich meinem Vater auch von meiner Meinung erzählte, rastete er sofort aus und drohte mir, mich zu verstoßen. Ich versuchte ihn natürlich sofort zu beruhigen. Er blieb aber die ganze Zeit so wütend. Als er gegangen war, riet mir meine Amme Graf Paris zu heiraten. Ich kann es einfach nicht verstehen, dass ich von meinen Eltern zu so einer Heirat gezwungen werde. Die Vorstellung allein schon, noch ein zweites Mal zu heiraten. Und dann auch noch einen Mann, den ich keines Wegs gut kenne. Außerdem bin ich doch schon glücklich mit meinem Romeo. In ihm habe ich schon meinen Traummann gefunden. Wie können mich meine Eltern denn zu einer Heirat zwingen? Ich verstehe es einfach nicht. Ich bin ihr einziges Kind und ich weiß auch, dass sie mich verheiratet sehen wollen. Aber sie müssen doch nicht entscheiden, wen ich heirate. Ach, könnte ich ihnen doch nur von Romeo und meiner Liebe erzählen. Wenn Romeo nur nicht Montague heißen würde. Es würde alles so erleichtern. Niemals wäre er von dem Prinzen Escalus verbannt worden. Niemals wäre Tybalt gestorben. Und niemals wäre ich jetzt in so einer verzweifelten Situation. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Wie es wohl wäre, wenn es den Familienstreit nicht geben würde? Das Leben wäre so schön, so einfach.

Deine Julia.

Tagebucheintrag Romeos – Marius

Aufgabe 3:

Versetz dich in die Lage Romeos in Akt V, Szene1. Er wird von Balthasar über den  Tod von Julia unterrichtet, kauft Gift und kehrt nach hause zurück.

Liebes Tagebuch

Wie ich dir bereits erzählte, lernte ich vor einigen Tagen Julia im und vom Hause der Capulets kennen und verliebte mich sofort in dieses Mädchen Nachdem ich in der Nacht bei ihr eingedrungen war, gestanden wir uns gegenseitig unsere unsterbliche Liebe. Nach unserer heimlichen Vermählung bin ich so glücklich gewesen! Endlich war sie mein und ich der Ihre. Und nun sofort danach dieses riesige Pech, welches mich verfolgt.

Warum musste ich genau diese Straße entlanggehen, in Begleitung dieses streitsüchtigen dumpfbackigen Mercutio. Alsdann erschien dieser sture Tybalt. Warum können diese Capulets nie aufhören, Händel zu beginnen! Ich habe noch versucht diesen Kampf zu verhindern, bin sogar zwischen ihre Degen gefahren, aber dies hat den unglücklichen Mercutio das Leben gekostet. Und dann kam Tybalt noch zurück, um sich an der Leiche Mercutios zu ergötzen, wie konnte ich da anders, als im mit all meiner Wut entgegenzustellen und ihn ebenfalls zu töten. Dadurch ist auch meine Möglichkeit gestorben, je wieder meine Geliebte Julia zu sehen. Hier bin ich nun in der Verbannung!

Und nun zu all diesem Leide berichtete mir Balthasar nun diese schreckliche Nachricht von dem Tod meiner Geliebten. Ich war nicht da um sie zu beschützen. Ihr Blut klebt an meinen Fingern! Diese schreckliche ´Leere in mir, die alles nach innen zieht ujnd mich in ihrer Kälte nicht wieder loslassen will. Ich bin so jung und vom Schicksal so schrecklich bestraft worden. Warum ist mir nicht einmal dieses bisschen Liebe vergönnt?
Nicht einmal meine Eltern kümmern sich um mich, nur um ihren Streit mit den Capulets. Ich verfluche sie allesamt, ihre Missgunst wird sich schon rächen.

Dies ist nun wohl mein letzter Tagebucheintrag. Ich war heute in der Stadt und fand eine Apotheke, deren Besitzer ziemlich verarmt gewesen ist. Ich habe ihm nacheinigem zureden für die entsprechend hohe Summe, schweren Herzens, ein Gift abgekauft, welches sofort tötet. Ich will meine Geliebte noch ein letztes mal sehen, ihr wundervolles Antlitz –und dann sterben. Ich mache mich nun mit meinem schnellsten Pferde auf nach Verona, um sie in ihrer Gruft zu besuchen und in ihren Armen zu sterben
Wäre sie doch nur nicht tot, dann könnten wir unseren Familien entfliehen.

Lebe wohl liebes Tagebuch
Hoffentlich findet dich eines Tages jemand und lernt daraus

Dein Romeo

Tagebucheintrag Romeos – Laurin

Aufgabe 3:

Versetzte dich in die Lage Romeos in Akt 4, Szene 1. Er wird Balthasar über den Tod von Julia unterrichten, kauft Gift und kehrt nach Hause zurück.

Verfasse einen Tagebucheintrag, den Romeo am Abend nach den Geschehnissen niederschreibt.

Liebes Tagebuch,
Heute war ein ganz schrecklicher Tag. Als ich gerade über meine liebe Julia dachte und mich nach ihr sehnte sie wieder zu sehen, kam Balthasar zu mir. Er sagte dass Julia tot sein soll. Warum sollte sie aber denn tot sein? Wenn sie jetzt aber wirklich tot ist, hat mein Leben auch eigentlich keinen Sinn mehr. Aus meiner Heimatstadt verbannt, war die Sehnsucht nach Julia das einzige was mich hielt durchzuhalten und nach dem Licht in diesem langen, dunklen Tunnel zu suchen. Hier in Mantua bin ich alleine ohne Freunde, völlig einsam und verlassen. Deswegen verspüre ich auch keine Freude mehr am Leben. Denn was für ein Sinn hat das Leben, wenn man es nicht mit jemandem teilen kann? Deshalb um meinem sinnlosen Leben ein Ende zu bereiten, hab ich mit bei einem armen, alten Apotheker einen Gifttrank gekauft. Aber bevor ich den Teufelstrank zu mir nehme, schaue ich noch mal an Julias Grab vorbei und vergewissere mich noch einmal, ob sie wirklich tot ist. Denn glauben dass sie tot ist, kann ich erst glauben, wenn ich sie tot sehe. Aber ich erhoffe mir natürlich inbrünstig, dass sie nicht wirklich tot ist, sondern noch unter den Lebenden weilt und ich sie eines Tages wiedersehen kann, sodass ich sie in meine arme schließen kann. Ansonsten nehme ich den Trank zu mir, um aus dieser qualvollen Welt dass nur voller Leid ist zu entkommen und Julia ins Himmelreich zu folgen.