romeoundjulia9a

Startseite » Lektüreaufgaben

Archiv der Kategorie: Lektüreaufgaben

Leseszenarium der Schüler

1. Akt 1. Szene:

Aus den verfeindeten     Häusern  Capulet und Montague fangen die Diener an sich auf einem öffentlichen Platz zu streiten. Romeo war nicht bei dem Kampf beteiligt. Seine Eltern erkundigen sich bei Benvolio nach ihm. Nachdem die beiden gegangen waren kam Romeo und sprach mit Benvolio über Liebe.

1. Akt, 1. Szene:

Verona, ein öffentlicher Platz:

Diener der verfeindeten Häuser Capulet und Montague beginnen auf einem öffentlichen Platz Veronas Streit. Benvolio, der Neffe Montagues, will einen Kampf verhindern, doch Tybalt, der Neffe Capulets, fordert auch ihn zum Kampf auf. Schnell ist eine große Menschenmenge beteiligt; Parteigänger eilen hinzu, schließlich auch die Oberhäupter der Familien. Der Fürst von Verona ist außer sich vor Wut über den öffentlichen Kampf und verhängt für zukünftige derartige Vorfälle die Todesstrafe. Romeo Montague war nicht beim Kampf dabei, seine Eltern erkundigen sich bei Benvolio nach ihm. Sie erfahren, dass er unglücklich in die kühle Rosalinde verliebt ist und einsam durch die Landschaft streift. Als Romeo selbst erscheint, möchte Benvolio ihm aus seiner Trauer heraushelfen, doch Romeo wehrt alle Versuche seines Freundes mit geistreichen Wortspielen über seine Liebeskrankheit ab.

1. Akt 2. Szene:

Graf Paris hält bei den Capulets um Julias Hand an. Der Vater ist darüber erfreut und lädt ihn aber erst einmal zum Fest ein, weil er Bedenken hat, da seine Tochter noch so jung ist. Paris soll auf dem Fest noch einmal um sie werben. Der Diener bekommt eine Gästeliste, sodass er die Einladungen verteilen kann. Weil er aber nicht lesen kann, bittet er Benvolio und Romeo, die zufällig vorbeilaufen, um Hilfe. Benvolio überredet Romeo, auf das Fest zu gehen, damit Romeo Rosalinde mit anderen Mädchen vergleichen kann und sieht, dass es noch schönere gibt.

1. Akt 3. Szene:

Gräfin Capulet lässt von Julias Amme, einer sehr geschwätzigen Person, ihre Tochter zu sich holen. Sie sagt Julia, dass Graf Paris um sie angehalten habe und sie ihn auf dem abendlichen Fest kennenlernen werde. Die Amme ist begeistert, Julia dagegen sehr zurückhaltend, sagt aber zu, dass sie sich den Freier anschauen werde.

1. Akt 3 Szene: Jonas

In Capulets Haus befiehlt Gräfin Capulet der Amme Julia zu holen. Sie berichtet dann Julia das ein Verwandter des Prinzen, Graf Paris um ihre Hand angehalten hat und bittet sie ihn sich beim Fest genau anzuschauen. Julia reagiert darauf zwar zurückhaltend verspricht aber sich Paris anzuschauen. Am Ende des Aktes kommt ein Bediensteter der erzählt dass die Feier beginnt.

1. Akt 5. Szene: Paul E.

Romeo befindet sich mit seinen Freunden auf einem Fest der Capulets, als er Julia entdeckt. Tybalt entlarvt Romeo an seiner Stimme und will ihn zum Kampf fordern, doch Capulet hält ihn zurück und verweist ihn daraufhin des Hauses. Romeo und Julia kommen sich näher und entdecken ihre Liebe zueinander. Jedoch erfährt Romeo, dass Julia die Tochter Capulets ist und verlässt das Haus um einen Streit zu vermeiden. Als das Fest beendet ist und alle Leute gegangen sind klärt Julias Amme sie auf das ihr Geliebter Romeo Montague ist.

2. Akt, 1. Szene: Jakob

Die Szene spielt in Verona, auf einer Straße in der Nähe des Garten der Capulets, da sich Romeo zu Julia hingezogen fühlt. Romeo versteckt sich im Gebüsch vor Mercutio und Benvolio. Mercutio ruft mehrfach nach Romeo und versucht ihn sogar teilweise mit sarkastischen Beschwörungen ‚herzuzaubern‘. Benvolio meint, dass Romeo dadurch wütend werde, während Mercutio dagegen herablassende Bemerkungen macht. Da Romeo sein Versteck nicht verlässt, gehen die beiden Freunde nach Hause.

2. Akt 2. Szene: Paula

Julia tritt auf den Balkon und bemerkt Romeo, der vorm Balkon wartet, nicht. Er hört Julia dabei zu, wie sie sich über seinen Namen beklagt, denn hätte er einen anderen Namen, so wäre er nicht ein Feind der Capulets. Romeo unterbricht Julia. Er möchte seinen Namen ändern, damit er nicht länger ein Feind Julias Familie ist, aber er muss dafür seinen Vater und seinen Namen verleugnen. Julia hat Angst, dass Romeo entdeckt wird, aber Romeo ist blind vor Liebe. Er gint ihr einen treuen Liebesschwur und verlangt auch einen von Julia, aber sie hat ihn Romeo schon gegeben, bevor er ihn verlangte. Beide planen ihr Trauung und Romeo soll Julia am nächsten Tag wissen lassen, wann und wo die Trauung verzogen werden soll. Sie verabschieden sich, obwohl ihnen der Abschied schwer fällt.

2. Akt 3. Szene: Martin

Lorenzo arbeitet im Klostergarten und erzählt etwas über die Pflanzen und dass sie sowohl heilend als auch tödlich wirken können. Romeo kommt, erzählt ihm von seiner Liebe zu Julia und bittet Lorenzo, sie noch heute im geheimen zu vermählen. Lorenzo ist skeptisch, da Romeo bis vor kurzem noch so sehr in Rosalinde verliebt war und äußert zweifel, ob die Liebe sicher genug für eine Hochzeit ist. Er willigt allerdings trotzdem ein, da er hofft so eine Versöhnung zwischen den verfeindeten Familien zu erreichen.

2 Akt 3. Szene: Tim

Lorenzo ist bei der Arbeit, er bewirtschaftet den Garten der Mönche und offenbart hervorragende Kenntnisse über Heilpflanzen. Romeo bittet Lorenzo die Vermählung zwischem ihm und Julia vorzunehmen. Am Anfang kritisiert Lorenz das schnelle Handeln Romeo’s. Doch er hofft durch die Trauung den Streit der Familien zu beenden.

2 Akt 4. Szene: Tim

Mercutio und Benvolio fragen sich, wo Romeo bleibt, Tybalt hat ihren Freund nämlich zu einem Duell herausgefordert. Mercutio lässt in einer Rede seine Verachtung für den seiner Meinung nach affektierten Duell-Fanatiker Tybalt erkennen.
Romeo erscheint und sie unterhalten sich mit anzüglichen Wortspielen, bis Julia’s Amme kommt. Sie teilt Romeo mit, das die Hochzeit eine Stunde später in der Zelle von Bruder Lorenzo durchgeführt wird.

2. Akt 6. Szene: Kristina
In Bruder Lorenzos Zelle redet Lorenzo mit Romeo. Er freut sich über die Vermählung von den beiden, da er überzeugt ist, dass die Familien endlich Frieden schließen. Trotzdem ermahnt er Romeo zur Zurückhaltung. Als Julia kommt, führen sie die Vermählung gleich durch.

3.Akt 2.Szene: Celine

Ort: Verona, Zimmer in Capulets Haus               Personen: Julia, Amme

Wieder einmal wartet Julia ungeduldig auf die Ankunft der Amme. Da diese so klagt, nimmt Julia zunächst an, Romeo sei tot. Als sie erfährt, dass Romeo Tybalt erschlagen hat, ist sie zunächst entsetzt, schnell wird ihr aber klar, dass Tybalt der Provokateur gewesen sein muss. Julia denkt, sie werde ihre Hochzeitsnacht nie erleben, da Romeo nun verbannt ist. Doch die Amme bietet ihr ihre Hilfe an, indem sie zu Romeo zu gehen will um ihn für diese Nacht zu ihr zu holen.

3. Akt 3. Szene: Florian

Lorenzo erzählt in dieser Szene Romeo, dass Romeo vom Prinz leiblich verbannt wurde. Für Romeo ist diese Nachricht sehr schlimm und er sagt: „Von hier verbannt ist aus der Welt verbannt, und solcher Bann ist Tod.“ (S. 51, Z. 1708 und 1709)

Plötzlich klopft es an der Tür, die Wärterin tritt ein und fragt, wo Romeo sei, da sie von Julia geschickt wurde. Mit gutem Wort wird Romeos Mut nun wieder neu belebt. Er wird zu Julia gehen.

Diese Botschaft soll die Wärterin ausrichten.

3.Akt 4.Szene: Jule

Graf Paris ist zum Haus der Capulets gekommen, um bei Capulet nochmals um Julias Hand anzuhalten. Nach ersten Zweifeln, willigt Capulet in die Hochzeit ein und beschließt Graf Paris und seine Tochter am Donnerstag vermählen zu lassen. Es sollen nur wenige Gäste kommen, da Tybalt erst gestorben ist. Die Gräfin Capulet soll Julia noch bevor sie selbst zu Bett geht von der Hochzeit berichten.

4. Akt 1.. Szene: Luise

Graf Paris bespricht mit Bruder Lorenzo die Hochzeit. Julia kommt  dazu und bittet allein mit Bruder Lorenzo sprechen zu können.  Als Graf Paris gegangen ist erzählt Julia ihm von ihrem Leid und sagt sie würde lieber sterben als Graf Paris zu heiraten. Da erzählt ihr Lorenzo von seinem Plan: Er gibt ihr ein Schlafmittel, das sie 42 scheinbar tot wirken lässt. Romeo wird sie dann aus der Gruft befreien und mit ihr nach Mantua fliehen. Da Romeo noch nichts davon weiß, schickt Lorenzo einen Boten zu ihm, der ihm den Plan erklären soll.

4. Akt 2. Szene

Capulet organisiert mit Bediensteten Hochzeitsfeier und erkundigt sich bei der Amme nach Juliens Besuch beim Pater und ist erfreut darüber. Julia erscheint daraufhin und gibt sich dem Vater gegenüber geläutert von ihren Gedanken. Sie erzählt von ihrem Treffen mit Graf Paris und wie freundlich und herzlich im Rahmen des Ziemlichen war.

4.Akt 3.Szene: Konrad

Die Szene spielt in Verona, in Julias Zimmer.  Julia  ist besorgt und fragt sich, ob das Mittel von Lorenzo wirklich nur betäubt. Vielleicht möchte der Mönch Lorenzo sie aus dem Weg schaffen. Sie bekommt eine schreckliche Vision in der ihr Tybalts Geist erscheint. Julias Liebe zu Romeo siegt trotzdem, weshalb sie das Mittel trinkt.

4. Akt 4. Szene: Benjamin W.

Die Hochzeit wird Vorbereitet im Haus Capulets. Capulets selber wird wütend und mischt sich ein.Die Amme will das er ins Bett geht, da es allerdings schon morgen war, schickte er die Amme um Julia aufzuwecken.

4. Akt 5. Szene: Benjamin W.

Die Amme findet die „tote“ Julia und Paris, Capulet und seine Frau stoßen dazu alle sind entsetzt und beklagen ihr grausames Schicksal. Lorenzo wird geholt und fordert die Trauernden auf, Fassung zu bewahren und Julia in die Familiengruft zu überführen.

alle sind schockiert und beklagen ihr schreckliches Schicksal. Lorzenzo wird geholt und fordert die Trauernden auf, Fassung zu bewahren und Julia in die Familiengruft zu bringen.

Fünfter Akt: 1.Szene: Julia

Montua. Eine Straße

Romeo träumt, dass er tot wäre und Julia, seine große Liebe ihn wieder zum Leben erweckt. Durch diesen Traum ist er positiv gestimmt. Er wartet auf die Nachricht von Lorenzo, aber es kommt sein Diener Balthasar, der ihm von Julias Tod berichtet.  Daraufhin möchte Romeo auch sterben, um bei Julia sein zu können. Er kauft sich ein Gift von einem armen Apotheker und macht sich auf den Weg zu den Capulets.

Fünfter Akt: 2. Szene: Julia

Lorenzos Zelle.

Lorenzo erfährt, dass der Brief nie bei  Romeo  angekommen ist.  Er eilt zu Julia in die Gruft, die bald aufwacht. Um sie in die Zelle zu bringen.

5. Akt, 3. Szene: Friederike

Graf Paris geht in Begleitung seines Pagen mit Blumen zu Juliens Grab, als Romeo kommt fechten sie und der Page läuft die Wachen holen. Paris fällt, Romeo legt sich neben seine scheinbar tote Julia und trinkt das Fläschchen Gift, nur wenige Augenblicke bevor Lorenzo eintrifft.

Julia erwacht, sie sieht den leblosen Romeo neben sich und noch bevor die Wachen das Grab betreten, ersticht sie sich mit seinem Dolch. Die Wachen in Begleitung des Prinzen sehen das Blutbad, und lassen kurzerhand Capulet mit seiner Gattin und Montague, dessen Frau die Nacht vor Kummer starb, holen.

Man schickt nach Lorenzo, dem Pagen und Balthasar, ein Freund der mit Romeo kam. Sie erzählen was geschehen ist, von der heimlichen Hochzeit, bis hin zum Selbstmord der Beiden.
Am Ende vereinigt dieser grausame Anblick die verfeindeten Familien.

Kontraste im Stück „Romeo und Julia“

Shakespeares „Romeo und Julia“ – Ein Stück voller Kontraste und Gegensätze !?

Das Stück „Romeo und Julia“ ist durchzogen von einer Reihe von Kontrasten. Diese prägen den gesamten Handlungsverlauf. Zum einen bauen sie Spannung auf, zum anderen verdeutlichen sie das Aufeinanderprellen einer heilen, von Liebe erfüllten und einer zerstörerischen, von Hass geprägten Welt, in welcher sich das Liebespaar bewegt.

Im Folgenden werden die Kontraste anhand von Schülerarbeiten näher erläutert sowie durch Textstellen belegt (Ausgabe: Shakespeare, William: Romeo und Julia. Hamburger Lesehefte Verlag, Husum, Nordsee.)

Kontraste 1

Eine der am beständigsten benannten Antonomien ist die von Leben und Tod. Sie findet sich wieder in der von Bildern des Todes durchzogenenen Sprache des Stücks. Der Tod wird im Laufe der Handlung sogar zur handelnden Figur, wenn er als Julias Bräutigam an ihrem Totenbett auftriftt, Lebende frisst oder auf dem Schlachtfeld kämpft.

Der Gegensatz spitzt sich insbesondere auch in der Figur der Julia, welche durch die Einnahme des Schlaftranks scheinbar tot und doch lebendig ist.

Trotz der Katrastrophe und dem Tod der unsternverfolgten Liebenden, endet das Stück hoffnungsvoll, einen Ausblick gebend auf ein friedvolles Leben der Familien miteinander.

Kontraste 2

Der Kontrast von Liebe und Hass ist derjenige, der die Handlung überhaupt erst ins Rollen bringt und schließlich in der Katastrophe mündet. Die Liebe der beiden Hauptfiguren Romeo und Julia, welche verfeindeten Adelshäusern angehören, ist von einer hasserfüllten Umgebung bedroht. Immer wieder fürchtet Julia Romeos Tod bei dessen Entdeckung durch ihre Gefolgsleute. Der hasserfüllte Ehrenkodex der Edelleute Veronas zerstört dabei nicht nur die Liebe zweier junger Menschen, sondern bedeutet zugleich den Tod zahlreicher Figuren des Stücks.

Durch den Hass der Familien werden die beiden Nachkommen der Adelshäuser in den Tod getrieben. Diese durch den Hass ausgelösten Tode sind es aber auch, welche letztendlich zur Versöhnung der Familienoberhäupter  führt.

Kontraste 3

Der Gegensatz der Dunkelheit der Nacht und des Lichts des Tages durchziehen das Stück nicht nur in Form glitzernder Augen, durch die Erwähnung von Juwelen, Sternen, Feuer, Blitz und explodierendem Schießpulver, sondern auch durch Bilder der Nacht, der Wolken, des Rauches und Schwarz des Grabes. Stetig werden die Sonne als Raum der Öffentlichkeit und der Mond als Raum der Privatheit kontrastiert. Die aufgehende Sonne verheißt die Entdeckung der heimlichen Liebesbeziehung, während der Mond als Markenzeichen der Nacht Möglichkeit zur Zweisamkeit der beiden jungen Liebenden bietet.

Kontraste 4

Schon im Vorspruch werden Romeo und Julia als „unsternverfolgtes“ Liebespaar bezeichnet. Ihr Glaube daran, dass das Schicksal das Leben bestimmt, durchdringt den gesamten Handlungsverlauf. So befürchtet Romeo bereits vor dem Betreten des Fests der Capulets, dass das Schicksal Unheilvolles für ihn bereithält. Auch Julia hat die dunkle Vorahnung, dass ihnen nach der ersten und einzigen Liebesnacht Schlimmes bevorstehen wird.

Letztlich versuchen Romeo und Julia vergeblich dem Rad der Fortuna, das auch ihre Träume und Vorahnungen durchkreuzt, zu entkommen.

Kontraste 5

Die Handlung des Stücks wechselt stetig zwischen Außen- und Innenräumen, zwischen öffentlichen und privaten Räumen. Während die Öffentlichkeit die gewaltvollen Ereignisse der Stadt Verona (Kampfszenen auf dem öffentlichen Platz, das Fest der Capulets, etc.) beherbergt, bieten die privaten Räume Platz für intime Szenen, welche sich zwischen dem Liebespaar abspielen (Liebesszenen im vom Mondlicht durchfluteten Garten, in Julias Schlafzimmer oder im Haus der Capulets).

Der Wechsel zwischen privaten und öffentlichen Treffen ist symbolisch für die Spannung des Stücks, welche sich in folgenden weiteren Gegensatzpaaren fortsetzt:

– Loyalität der Familien (Montagues und Capulets) vs. Loyalität der Liebenden (Romeo und Julia)

– Freiheit der Liebe vs. Auflagen der Gesellschaft

– männliche Dominanz und Gewalt vs. Vision der Gleichheit der Geschlechter (Romeo und Julia).

Akt I, Szene 1

Was erfahren wir in der ersten Szene über den Konflikt zwischen den Häusern der Montagues und Capulets und über Romeo?