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Tagebucheintrag Julias – Celine

Aufgabe 3:

Versetze dich in die Lage Julias in Akt I, Szene 5. Julia ist Romeo auf dem Maskenball gerade das erste Mal begegnet als die Amme ihr von seiner Herkunft berichtet. Sie kehrt in ihre Kammer zurück.

Verfasse einen Tagebucheintrag, den Julia am Abend nach den Geschehnissen niederschreibt.

7.Juni.1629
Liebes Tagebuch,
Ich muss dir unbedingt schreiben, denn das was ich heute, an diesem wundervollen Tage erlebt habe, ist unbeschreiblich und ich kann es immer noch nicht glauben. Jetzt bist du sicherlich neugierig, was geschehen ist. Nun ich habe mein Herz an einen Feind verloren, an Romeo Montague. Bitte sei mir jetzt nicht böse, es ist einfach passiert, Heute, auf unserem Fest. Ein Fremder kam plötzlich auf mich zu. Ich habe noch nie so einen wundervollen Mann gesehen. Ich glaube, dass wir uns allein schon durch die Blicke ineinander verliebt haben und ich hatte auch bemerkt, wie er mich von Weitem ansah. Er sprach mich an und unsere Blicke versunken sehr tief ineinander und seine Worte, so bezaubernd. Sie ließen mein Herz höher schlagen. Ich habe ein Gefühl gespürt, was ich noch nie für einen Mann empfunden habe und ich bin jetzt noch innerlich wie verzaubert von ihm. Es ist einfach Liebe. Dann haben sich unsere Hände berührt und ein wundervoller Kuss folgte. Das war so schön, schöner als alles andere in meinem Leben. Ich spüre seine Lippen jetzt noch auf meinen und den Schmerz in mir, weil ich mich von ihm erst mal trennen musste. Doch habe ich ja bis zu dem Zeitpunkt als er gegangen ist, nichts von seinem Namen gewusst. Von meiner allerliebsten Amme hab ich dann erfahren, dass der „Fremde“ Romeo Montague ist. Erst mal habe ich gedacht „oh nein, das kann jetzt nicht wahr sein…“ und war entsetzt. Jedoch habe ich dann in meinem Bauch ein Gefühl gespürt, welches mir sagte, was Romeo doch für ein toller Mann ist und dass ich unserer Liebe eine Chance geben soll, weil sie stärker ist als die Fehde unserer Familien. Das Gefühl von diesem Entsetzen am Anfang spürte ich gar nicht mehr und daraufhin habe ich mich entschlossen für unsere Liebe zu kämpfen! Ich will nicht mehr das liebe, brave Mädchen sein und alles tun, was meinen Eltern recht ist. … Jetzt bin ich natürlich schon gespannt wie es in den nächsten Tagen mit unserer Liebe weitergeht. Ich muss Romeo so bald wie möglich wiedersehen, denn ich vermisse ihn so sehr. Was wird er wohl gerade tun? Wird es ihm genauso gehen wie mir? Und empfindet er dasselbe für mich, wie ich für ihn? Oh liebes Tagebuch, ich wünschte du könntest mir dies sagen, oder würde ich doch die Antworten auf diese Fragen wissen. Aber es ist schon spät und ich werde mich jetzt in mein Bett legen,wo ich  hoffentlich wundervolle Träume von meinem liebsten Romeo haben werde. Ich schreibe dir morgen wieder und werde dir hoffentlich berichten können, dass ich Romeo getroffen habe und ich weiß, dass er mich auch liebt. Gute Nacht, liebes Tagebuch!     Deine Julia

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