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Tagebucheintrag Romeos – Marius

Aufgabe 3:

Versetz dich in die Lage Romeos in Akt V, Szene1. Er wird von Balthasar über den  Tod von Julia unterrichtet, kauft Gift und kehrt nach hause zurück.

Liebes Tagebuch

Wie ich dir bereits erzählte, lernte ich vor einigen Tagen Julia im und vom Hause der Capulets kennen und verliebte mich sofort in dieses Mädchen Nachdem ich in der Nacht bei ihr eingedrungen war, gestanden wir uns gegenseitig unsere unsterbliche Liebe. Nach unserer heimlichen Vermählung bin ich so glücklich gewesen! Endlich war sie mein und ich der Ihre. Und nun sofort danach dieses riesige Pech, welches mich verfolgt.

Warum musste ich genau diese Straße entlanggehen, in Begleitung dieses streitsüchtigen dumpfbackigen Mercutio. Alsdann erschien dieser sture Tybalt. Warum können diese Capulets nie aufhören, Händel zu beginnen! Ich habe noch versucht diesen Kampf zu verhindern, bin sogar zwischen ihre Degen gefahren, aber dies hat den unglücklichen Mercutio das Leben gekostet. Und dann kam Tybalt noch zurück, um sich an der Leiche Mercutios zu ergötzen, wie konnte ich da anders, als im mit all meiner Wut entgegenzustellen und ihn ebenfalls zu töten. Dadurch ist auch meine Möglichkeit gestorben, je wieder meine Geliebte Julia zu sehen. Hier bin ich nun in der Verbannung!

Und nun zu all diesem Leide berichtete mir Balthasar nun diese schreckliche Nachricht von dem Tod meiner Geliebten. Ich war nicht da um sie zu beschützen. Ihr Blut klebt an meinen Fingern! Diese schreckliche ´Leere in mir, die alles nach innen zieht ujnd mich in ihrer Kälte nicht wieder loslassen will. Ich bin so jung und vom Schicksal so schrecklich bestraft worden. Warum ist mir nicht einmal dieses bisschen Liebe vergönnt?
Nicht einmal meine Eltern kümmern sich um mich, nur um ihren Streit mit den Capulets. Ich verfluche sie allesamt, ihre Missgunst wird sich schon rächen.

Dies ist nun wohl mein letzter Tagebucheintrag. Ich war heute in der Stadt und fand eine Apotheke, deren Besitzer ziemlich verarmt gewesen ist. Ich habe ihm nacheinigem zureden für die entsprechend hohe Summe, schweren Herzens, ein Gift abgekauft, welches sofort tötet. Ich will meine Geliebte noch ein letztes mal sehen, ihr wundervolles Antlitz –und dann sterben. Ich mache mich nun mit meinem schnellsten Pferde auf nach Verona, um sie in ihrer Gruft zu besuchen und in ihren Armen zu sterben
Wäre sie doch nur nicht tot, dann könnten wir unseren Familien entfliehen.

Lebe wohl liebes Tagebuch
Hoffentlich findet dich eines Tages jemand und lernt daraus

Dein Romeo

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1 Kommentar

  1. Luise sagt:

    Ich finde, dass Marius das sehr gut geschrieben hat. Der Text hat genau die richtige Mischung aus dem Erzählen des Geschehenem und dem Beschreiben der Gefühle, die ein Tagebucheintrag braucht. Mir gefällt vor allem wie er versucht hat in Romeos Sprache zu schreiben. Ich finde nur, dass „dumpfbackiger Mercutio“ nicht dazu passt. Auch der Schluss „Hoffentlich findet dich eines Tages jemand und lernt daraus“ ist sehr gelungen.

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