romeoundjulia9a

Startseite » Kreative Köpfe » Innerer Monolog Julias – Tom

Innerer Monolog Julias – Tom

Aufgabe 5:

Versetze dich in die Lage Julias in Akt V, Szene III. Sie erwacht gerade aus ihrem Scheintod, als sie Romeo leblos daliegen sieht.

Verfasse einen inneren Monolog Julias.

Der innere Monolog.
=     Der innere Monolog ist ein Selbstgespräch, welches jemand mit sich selbst führt, nachdem etwas Wichtiges geschehen ist.

Wo bin ich und was mach ich hier? Ich weiß noch, dass ich traurig war und mir Sorgen gemacht habe. Aber worüber? War es wegen……., ah Romeo, die Hochzeit und der Schlaftrunk. Ich muss wieder aufgewacht sein. Der Trank von Lorenzo muss gewirkt haben, Gott sei Dank. Ich muss hier wohl in der Gruft meiner Familie sein. Doch was liegt auf meinen Beinen? Es ist äußerst lang und schwer und fühlt sich weich an. Auch ist es hier unten sehr kalt und feucht. Ein Schauer der Angst läuft mir kalt den Rücken herunter. Was mach ich jetzt? Panik ergreift mich. Müsste Romeo nicht von hier wegbringen, so wie ich es mit Lorenzo besprochen habe? Wie würd es wohl auch meinen armen Eltern gehen? Doch was heißt hier ,,armen Eltern.“ Schließlich ist es ihre Schulde, mit ihren Streit mit den Montagues, der mich und Romeo zu alledem zwingt. Ich koche noch immer vor Wut, wenn ich mir die letzte Begegnung mit meinem Vater in Erinnerung rufe. Wie er mich angeschrien und zur Hochzeit zwingen wollte. So habe ich ihn nie zuvor erlebt. Ich war in dem Moment so wütend auf ihn, dass ich am liebsten weggerannt  und nie wiedergekommen wäre. Doch jetzt ist das alles kein Problem mehr. Keine albernen Familienstreits oder kindisches Gezanke. Nun gibt es nur noch Romeo und mich. Weit weg von alledem. Mich erfasst immer noch ein Schauder voller Freude, wenn ich nur an die kommende Zeit mit ihm denke. Dann scheint alles um mich herum klein und unbedeutend zu sein. Ich werde ihm jetzt entgegengehen und dann fliehen wir von hier. Doch was liegt da noch immer so schwer auf meinen Beinen? Es ist weich, lang……… oh Gott, es ist ein Mensch!!! Doch wer ist es? Seine Haare und sein Gesicht fühlen sich schrecklich vertraut an. Oh je es ist Romeo. Er hat mich gefunden und wird mich hier wegbringen, welch Glück ich doch hab. Doch halt!! Er ist ja ganz kalt und starr. Er ist doch nicht etwa krank? Oder ist er gar tot? Nein das darf nicht sein, das kann nicht sein. Wie soll er tot sein während ich noch lebe? Doch was soll das für ein Leben sein ohne ihn? Es fühlt sich an als wäre mein Herz in zwei Teile zersprungen und der Teil der Freude, Liebe und des Glückes fehlt mir. Ich fühle mich leer. Mir bleibt nur der Schmerz über seinen Verlust, sonst nichts. So kann ich nicht weiterleben, nicht ohne ihn, das schaffe ich nicht. Ich will ihm folgen. Doch wie ist er gestorben? Hat er sich etwa das Leben genommen, weil er dachte ich sei tot? Ist dies alles meine Schuld? Ich fühle mich wie eine Mörderin? Ob er mir das wohl verzeihen würde? Er muss sich vergiftet haben, da er keine äußeren Verletzungen hat. Vielleicht klebt ja noch etwas Gift an seinen Lippen, sodass ich ihm mit einen Kuss folgen kann. Was wäre das für eine Erleichterung für mich…….Sterbe ich? Ich spüre keine Veränderung, außer das vertraute stechen des Verlustes in meinem Herzen. Wenn ich ihm so nicht folgen kann, so will ich mit seinem Dolch erstechen………. Aaaaah Romeo, ich liebe dich ………

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: